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Über mich – Die Frau hinter der Mähnerei

Ich bin Susann Trautvetter, lieber Susi genannt, geboren 1986.
Und eigentlich seitdem schon auf der Suche nach dem nächsten Tier, das ich mit nach Hause nehmen kann.

Meine Eltern erinnern sich noch gut an diesen einen Urlaub, in dem ich vorschlug, unser Auto zu verkaufen, um mir endlich ein Pony leisten zu können.
Die Frage, wie wir dann nach Hause kommen sollten?
„Ich reite.“
War für mich völlig logisch.

Spoiler: Das Auto ist geblieben.
Die Tiere kamen trotzdem.

Vom Kindheitstraum zum Lebensweg

Tiere waren für mich nie nur Tiere.
Sie waren immer schon Begleiter, Lehrer, Spiegel – und manchmal auch die besseren Coaches.

Heute lebe ich genau das:
Mit meiner Familie, einem Hof und einer bunten, lebendigen Tiergemeinschaft, die nicht nur mein Zuhause, sondern auch das Herzstück der Mähnerei ist.

Ich bin verheiratet, Mama von einer zauberhaften Tochter – und mittendrin in einem Leben, das oft nach Stall riecht, manchmal chaotisch ist, aber immer echt.

Mein Weg dorthin

Ganz geradlinig? Nicht wirklich.
Aber genau richtig.

* Ausbildung zur Physiotherapeutin
* Studium der Sozialpädagogik – mit Bachelorarbeit über tiergestützte Interventionen
* Viele Jahre Rettungshundeführerin, dabei auch Ausbilderin und Zugführerin
* Ausbildung zur Vermögensberaterin (ja, wirklich)
* Sachkunde kleine Wiederkäuer und Genehmigung nach §11 Tierschutzgesetz
* Die Mähnerei

Was sich vielleicht wie viele verschiedene Welten anhört, hat für mich immer zusammengehört:
Menschen verstehen. Entwicklung begleiten. Vertrauen aufbauen.
Und immer wieder: die besondere Verbindung zwischen Mensch und Tier.

Was mich ausmacht

Ich glaube nicht an starre Konzepte.
Ich glaube an echte Begegnung.

An Lernen, das man spürt – nicht nur versteht.
An Führung, die ruhig ist, klar und ehrlich.
Und daran, dass Tiere uns oft schneller zeigen, worauf es wirklich ankommt, als jedes Seminar.

Ich arbeite feinfühlig, direkt und mit einem Augenzwinkern.
Denn Entwicklung darf tief gehen – und trotzdem leicht sein.

Und sonst so?

Ich kann gleichzeitig professionell arbeiten und völlig begeistert vor einer Schafherde stehen.
Ich liebe klare Worte, echte Momente und Menschen, die bereit sind, sich einzulassen.

Und ich weiß:
Die besten Erkenntnisse entstehen oft genau dann, wenn man eigentlich nur „ein bisschen draußen unterwegs ist“.

Die Mähnerei – das bin ich.
Und ein Leben, das genau so gewachsen ist.

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Die eigentlichen Chefs der Mähnerei

Unsere 15 Kamerunschafe sind das Herzstück der Mähnerei. Jedes von ihnen hat seinen eigenen Charakter: Einige kommen sofort neugierig auf Besucher zu, andere beobachten das Geschehen lieber erst einmal aus sicherer Entfernung. Doch mit etwas Geduld siegt meist die Neugier.

Viele unserer Schafe genießen Streicheleinheiten und zeigen überraschend deutlich, wenn sie Aufmerksamkeit möchten. Gleichzeitig sind sie feinfühlige Tiere, die uns immer wieder daran erinnern, wie wohltuend Ruhe und Gelassenheit sein können.

Und wenn der Hunger ruft? Dann wird es auf der Weide alles andere als still. Unsere Schafe sind wahre Meister darin, uns lautstark mitzuteilen, dass die nächste Mahlzeit ihrer Meinung nach längst überfällig ist. Wer sie erlebt, merkt schnell: Hinter den flauschigen Gesichtern stecken jede Menge Persönlichkeit, Charme und ein kleines Talent zur Kommunikation.

Ob verschmust, mutig, vorsichtig oder besonders neugierig – gemeinsam bilden unsere Mähdels eine bunte Herde, die jede Begegnung zu etwas Besonderem macht.

Natürlich dürfen bei der Mähnerei auch Erni und Bert und fehlen. Ja, die Namen sind tatsächlich von den berühmten Sesamstraßen-Freunden inspiriert – und irgendwie passen sie erstaunlich gut.

Bert, unser Harzer Fuchs, ist der Ältere der beiden. Er begleitet mich auf Schritt und Tritt, hat stets alles im Blick und möchte vor allem eines: alles richtig machen. Verlässlich, aufmerksam und immer mitten im Geschehen ist er mein treuer Schatten auf vier Pfoten.

Erni, unser Kleiner Münsterländer, sorgt dagegen regelmäßig für Unterhaltung. Als Jagdhund bringt er jede Menge Energie, Neugier und eine gehörige Portion Humor mit. Wo Erni auftaucht, ist meistens auch ein Schmunzeln nicht weit. Als charmanter Clown erinnert er uns täglich daran, das Leben nicht immer ganz so ernst zu nehmen.

Gemeinsam bilden die beiden ein wunderbares Team – ein bisschen wie ihre berühmten Namensvettern: unterschiedlich, liebenswert und aus unserem Alltag nicht wegzudenken.

Neben unseren Schafen und Hunden leben bei uns auch Wachteln. Die kleinen Federbälle mögen auf den ersten Blick unscheinbar wirken, doch wer sie eine Weile beobachtet, entdeckt schnell ihre ganz eigenen Persönlichkeiten.

Ständig unterwegs, neugierig und mit erstaunlich viel Temperament erkunden sie ihre Umgebung auf der Suche nach dem nächsten Leckerbissen. Dabei wird gescharrt, gepickt, gebadet und miteinander kommuniziert – ein kleines Schauspiel, das nie langweilig wird.

Unsere Wachteln erinnern uns daran, wie spannend die kleinen Dinge sein können. Mit ihrer lebhaften Art bringen sie Bewegung auf den Hof und sorgen immer wieder für ein Lächeln. Auch wenn sie die kleinsten Bewohner hier sind, haben sie ihren festen Platz in unserer tierischen Gemeinschaft und bereichern das Leben auf dem Hof jeden Tag aufs Neue.